Willkommen auf Fahrfrei.de

Die Plattform für ein spannendes automobiles Leben

4 Gründe warum dich eine Hauptsache-TÜV Gurke für 500€ nicht glücklich macht

4 Gründe warum dich eine Hauptsache-TÜV Gurke für 500€ nicht glücklich macht

4 Gründe warum dich eine Hauptsache-TÜV Gurke für 500€ nicht glücklich macht

Du bekommst bereits für sehr wenig Geld Autos, die – auf welchem Weg auch immer – nochmal die Hauptuntersuchung bestanden haben und dir somit für zwei Jahre einen fahrbaren Untersatz bieten könnten. Natürlich kannst du dann auch nicht viel Geld kaputt machen. Aber es überwiegen die Risiken, während es kaum Chancen gibt. Investiere lieber ca. 1.500 bis 3.000€ und du bist schon eher auf der sicheren Seite. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Also, warum keine Minimalinvestition?

 

1. Es geht viel kaputt:

Je günstiger und älter ein Auto ist, desto höher die Chance, dass dir auch primitive Technik um die Ohren fliegt. Für 500€ musst du dich in der Regel mit unbeliebten und anfälligen Modellen herumschlagen. Zudem wurde vom Vorbesitzer meistens nicht mehr viel in die Pflege investiert. Fast jede Investition wäre dann eine Überwindung und wirtschaftlich nicht sinnvoll. Nach einem Jahr bekommst du den Wagen kaum mehr verkauft weil der TÜV in absehbarer Zeit abläuft. Nach zwei Jahren wird das Auto mit hoher Wahrscheinlichkeit nahezu wertlos und ist nur noch ein Klotz am Bein.

 

2. Es ist unsicher:

Ungefähr ab der Jahrtausendwende erfüllten Autos einen Sicherheitsstandard, der sich bis heute nicht im Wesentlichen geändert hat. 4 Sterne im NCAP Crahstest sind auch heute noch sehr gute Werte, die dir im Falle eines Unfalls einen guten Schutz bieten. Zwar gibt es heute noch bessere Bewertungen, aber die Standards im NCAP haben sich verändert. Heute gibt es weitere Pluspunkte für Assistenzsysteme, die die passive Sicherheit erhöhen. Das ist im genannten Budget Bereich noch kein wesentliches Thema.

Während Golf III oder Opel Corsa B aus heutiger Sicht doch schon recht klapprig wirken, sind Golf IV und Opel Corsa C doch schon aus ganz anderem Holz geschnitzt. Das gilt für so ziemlich jeden Modellwechsel zu dieser Zeit. Also auch vom BMW E36 zum E46 oder vom Mercedes C Klasse W202 zum W203. Zu diesem Zeitpunkt kamen flächendeckend heute nicht mehr wegzudenkende Sicherheitssysteme wie ABS, ESP und diverse Airbags zum Einsatz.

 

3. Es ist unbequem und eng:

500€-Autos sind oft wirklich aus der sehr kleinen Kleinstwagenklasse. Mal ehrlich: Warum sollte man sich das antun? In dieser Fahrzeugklasse wird seitens der Hersteller einfach extrem gespart. Und das wirkt sich auf Haltbarkeit und Komfort aus. Ein paar Euro mehr investiert und ihr freut euch mit etwas Glück über Klimaanlage, Sitzheizung, vier Türen und einen nutzbaren Kofferraum. Reicht nicht? Dann freut euch zusätzlich über bequemere Sitze, größere Beinfreiheit, niedrigeres Geräuschniveau und ein halbwegs ansehnliches Cockpit ohne Hartplastik.

Außerdem gilt hier automatisch auch Punkt 2 – kleine Autos sind durch die begrenzte Knautschzone generell gefährlicher.

 

4. Es bietet keine Chancen:

Wer 500€ investiert, den muss klar sein, dass er neben allen genannten Nachteilen das Geld abschreiben kann. Außer er geht das Risiko ein, nochmal den Weg durch eine schwierige Hauptuntersuchung zu gehen. Für 1.500€ bis 3.000€ hingegen findest du Modelle, die so gefragt sind, dass sie dir schnell wieder aus der Hand gerissen werden. Rein finanziell wirst du am Ende also mindestens gleich, wenn nicht gar deutlich besser dastehen. Und du hast alle Vorteile genossen.

 

 

Wenn dir der Artikel gefällt, teile ihn: